Aktuelle Informationen

Auswertung der hlb-Umfrage zur Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit

22. Oktober 2021. Die Ergebnisse der verbandsinternen Umfrage „Meinungsfreiheit, Wissenschaftsfreiheit, Meinungsklima“, die vom 22. Juni bis 12. Juli 2021 durchgeführt worden ist, liegen vor und werden in der Oktober-Ausgabe der DNH (2021-5) vorgestellt. Das Wichtigste in Kürze: Zwei Drittel der Befragten sehen die Freiheitsrechte nicht in Gefahr. Es gilt aber, durch sachliche Diskussionen und eine weitere Differenzierung der Antworten Polarisierungen zu vermeiden. Zur Auswertung gelangen Sie hier: https://doi.org/10.5281/zenodo.5517549

Die in der Auswertung erwähnte Korrespondenz finden Sie in der PDF-Datei unten.

hlb begrüßt die Ansätze der Sondierungsparteien für Bildung und Wissenschaft

Bonn, den 22. Oktober 2021. Der Hochschullehrerbund hlb begrüßt die in dem Sondierungspapier zur Vorbereitung einer Ampel-Koalition auf Bundesebene zusammengetragenen Leitideen für den Bereich Bildung, Wissenschaft, Hochschule und Innovation. Mit dem unten stehenden Offenen Brief an die Sondierungsparteien einer neuen Regierungskoalition wendet er sich an die Unterhändlerinnen und Unterhändler der anstehenden Koalitionsgespräche.

Der Hochschullehrerbund hlb fordert die Sondierungsparteien dazu auf, mit den Koalitionsverhandlungen konkrete Forschungsförderprogramme für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu beschließen, weitreichende Maßnahmen einzuleiten, die die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in ihrer Rolle als regionale Innovations- und Transformationsakteure weiter stärken, sowie den Weg für die Gründung einer Innovationsagentur für angewandte Forschung und Innovation endlich frei zu machen.

hlb fordert mehr öffentliche Förderung für anwendungsbezogene Forschung

Bonn, 8. Oktober 2021. Der aktuelle Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vom 5. Oktober 2021 zeigt: Nach wie vor profitieren die Hochschulen für angewandte Wissenschaften kaum von den öffentlichen Förderprogrammen.

Nicht einmal ein Prozent der Fördergelder der DFG gehen an die Hochschulen für angewandte Wissenschaften, obwohl anwendungsbezogene Forschung und Transfer längst zum typenbildenden Profil dieser Hochschulen zählen.  

50 Jahre Fachhochschule: Campus und Karriere sendet Diskussion mit hlb-Präsident Müller-Bromley u. a.

Die Sendung "Campus & Karriere" des Deutschlandfunks thematisiert das 50-jährige Jubiläum der Fachhochschulen, das in diesem Jahr insbesondere Nordrhein-Westfalen betrifft, und sendet eine Diskussion mit  Prof. Dr. Anne Lequy, Präsidentin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Vorstandsmitglied der EUA, mit Iris Kimizoglu, bis 31. August Vorstandsmitglied des freien Zusammenschlusses der Student*innenschaften, Prof. Dr. Karim Kakhzar, Präsident der Hochschule Fulda, Sprecher der HRK-Mitgliedergruppe Fachhochschulen und mit Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Präsident des Hochschullehrerbunds hlb.

Eine Jubiläumsfeier des Hochschultyps Fachhochschule fand freilich bereits 2019 an der Technischen Hochschule Lübeck statt und wurde mit der Kampagne „Unglaublich wichtig“ begleitet. Vor 50 Jahren, im Jahr 1969, wurden die ersten Fachhochschulen in Schleswig-Holstein gegründet.

Zur Sendung >>

Der hlbBayern nimmt Stellung zum Entwurf eines Gesetzes über Hochschule, Forschung und Innovation in Bayern

30. Juni 2021. Die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften sehen sich als Schlüsselakteure im Innovationssystem und begrüßen die neuen Akzentuierungen für Bayern als Wissenschafts- und Innovationsstandort, die mit der Novellierung einhergehen sollen. Forschung gehört zum Profil unserer Hochschulart – unser Markenkern ist die anwendungsbezogene Forschung. Zu dieser Akzentuierung passt auch die nunmehr geplante Übertragung eines eigenständigen Promotionsrechts auf forschungsstarke Hochschulen für angewandte Wissenschaften, weil nur mit der Möglichkeit wissenschaftlichen Nachwuchs zu bilden, ein nachhaltiger Beitrag zur Forschung generiert werden kann.

Zu diesem Impuls für Forschung, Innovation und Transfer, den das Hochschulinnovationsgesetz setzt, passt allerdings nicht, dass die Lehrverpflichtung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften immer noch deutlich zu hoch bemessen ist, um Forschung, Innovation und Transfer als Kernaufgaben neben der Lehre angemessen ausfüllen zu können. Hier bedarf es dringend einer stärkeren gesetzlichen Vorgabe. Erfreulich ist die regelhafte Einführung der Bezeichnung „Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ für die Fachhochschulen.

 

hlb warnt vor Verlust des Profils der Hochschulen für angewandte Wissenschaften durch Tandem- und Nachwuchsprofessuren

Bonn, 5. Juli 2021. Im Zuge aktueller Novellierungen von Landeshochschulgesetzen zeigt sich die Tendenz, einen neuen Typus der Professur an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zu etablieren – die „Tandem-Professur“ in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die „Nachwuchsprofessur“ in Bayern.

Mit diesen Modellen soll das Problem der HAW gelöst werden, denen es gegenwärtig nicht gelingt, ihre Professuren angemessen zu besetzen. „Wir sehen diese Tandem- oder Nachwuchsprofessuren kritisch. Die dort vermittelte Praxiserfahrung ist von vornherein zeitlich befristet und wird unter der Ägide der Hochschule auf einer Teilzeitstelle erworben. Wenn wir Professuren in größerem Umfang auf diese Weise besetzen, wird das erfolgreiche, spezifische Profil der HAW aufgegeben. [...]

Webinar zum Hochschulgesetz am 30. Juni um 18:30

Viele Anregungen und Änderungsvorschläge der Mitglieder des hlb hat der Vorstand zusammengefasst. In einem Webinar erläuterte der Vorstand die daraus resultierenden Forderungen an das Wissenschaftsministerium detailliert.

Eine zahlreiche Teilnahme an dem Webinar ist natürlich sehr erwünscht. 

Der Link zum Webinar
 

50 Jahre vhb neu geplant am 11.11.2021

Im Jahr 2021 ist der hlb (vormals vhb) 50 Jahre jung. Das exakte Gründungsdatum ist der 16. November 1971! Die geplante Jubiläumsfeier am 15. April 2021 ist corona-bedingt entfallen! 

In der Erwartung, dass bis zum Herbst 2021 wieder Veranstaltungen stattfinden können, wurde der 11.11.2021 als neuer Termin geplant. Wir werden zeitnah zu weiteren Details informieren.

Prof. Dr. med. Clemens Bulitta wird Präsident in Amberg-Weiden

Clemens Bulitta ist seit vielen Jahren aktiv im hlb Bayern tätig. 2017 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er hat sich durch seinen Fleiß, seine Energie und seine Ideen voll in unserem Verband eingebracht. Im Juni 2021 wurde er mit Wirkung vom 1. Oktober 2021 zum Präsidenten der OTH Amberg-Weiden gewählt.

Der gesamte Vorstand gratuliert ihm sehr herzlich zu diesem Erfolg.

Diese Wahl ist für Clemens Bulitta eine hohe Verpflichtung. In einer Pressemitteilung sind ihm folgende vier Aspekte besonders wichtig: "Das Profil der Hochschule weiter schärfen und fokussieren, das Thema Lernen neu denken, vor allem im Bereich Lebenslanges Lernen, die Hochschule ausbauen zu einer Netzwerkhochschule und zuletzt eine ‚Mitmach‘-Hochschule werden, um den Gestaltungsauftrag gemeinsam wahrzunehmen."

Schon zum zweiten Mal ist hohes Engagement im hlb Bayern auch an der lokalen Hochschule belohnt worden. Bereits vor knapp 10 Jahren wurde Wolfgang Baier als stellvertretender Vorsitzender des (damaligen) VHB zum Präsidenten der OTH Regensburg gewählt.

Bayerisches Hochschulinnovationsgesetz

Am 18.05. wurde der Gesetzesentwurf zum Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz vorgestellt. Anbei kann der Gesetzesentwurf auch hier eingesehen werden.

In diesem Entwurf gibt es bemerkenswerte neue und positive Ansätze, es gibt aber leider auch Rückschritte. 

An die Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher wurde eine Email verschickt mit der Bitte um Beteiligung. Wenn Sie als Mitglied selbst Stellung nehmen möchten, so setzen Sie sich doch bitte mit Ihrer Kontaktperson an Ihrer Hochschule in Verbindung. Vielen Dank.

Bayerisches Hochschulinnovationsgesetz Gesetzestext
Bayerisches Hochschulinnovationsgesetz Begründung

Bundesdelegiertenversammlung am 8. Mai 2021

Auch die Bundesdelegiertenversammlung fand online statt. Mit über 100 Teilnehmern war diese Versammlung hervorragend gut besucht. Auch 18 bayerische Vertreter des hlb Bayern (vormals VHB) waren mit dabei.

Eine Entscheidung war beispielsweise, die Initiative 12+1 fortzusetzen.

Neu gewählt wurde auch das Präsidium. Diese Wahl fand allerdings schriftlich per Briefwahl statt. Gewählt wurden:

  • Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley (Präsident)
  • Prof. Dr. Olga Rösch (Vizepräsidentin)
  • Prof. Dr. Ali Reza Samanpour (Vizepräsident)
  • Prof. Dr.-Ing. Jörn Schlingensiepen (Vizepräsident, TH Ingolstadt)
  • Prof. Dr. Jochen Struwe (Vizepräsident)

Delegiertenversammlung am 16. April 2021

Die Delegiertenversammlung fand am Freitag, den 16. April 2021, statt. Corona-bedingt wurde die Versammlung online abgehalten. 

Es fanden Vorstandswahlen statt. Gewählt wurden:

Vorsitzender: Tobias Plessing
Schatzmeister: Arnulf Deinzer
Schriftführer: Dieter Kohlert
Stellvertretende Vorsitzende: Franz-Xaver Boos, Clemens Bulitta, Edwin Schicker, Jörn Schlingensiepen, Katina Warendorf

Nicht mehr kandidierten Ilse Bartke und Alfred Bauer. Beiden wurde für die mehrjährige Zusammenarbeit gedankt.

Umbenennung in hlb erfolgte einstimmig

Die Delegierten des vhb haben in der Delegiertenversammlung am 16.04.2021 einstimmig die Umbenennung beschlossen. Der Verband heißt jetzt: Hochschullehrerbund (vhb) Landesverband Bayern e.V.

Hinweis: Diese Umbenennung ist erst dann offiziell, wenn die Satzungsänderung vom Amtsgericht in München bestätigt wurde.

Gemeinsame Pressemitteilung von vhb und weiteren Hochschulgruppen am 15.02.2021

Im Zuge der Neugestaltung des Hochschulrechts zeichnen sich Umwälzungen ab, die von Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Hochschulgruppen kritisch gesehen werden. Insbesondere das bewährte System der akademischen Selbstverwaltung soll zugunsten weiter gestärkter Hochschulleitungen abgelöst werden. 

Um die demokratische Selbstverwaltungsstruktur der bayerischen Hochschulen zu sichern, stellen mehrere bayerische Hochschulgruppen sieben gemeinsame Kernforderungen in einer Pressemitteilung von Hochschullehrerbund Bayern (vhb/hlb), Deutschem Hochschulverband Bayern (DHV), dem Landesverband Wissenschaftler in Bayern (LWB), der Landes-ASten-Konferenz Bayern (LAK) und der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF).

Link zur gemeinsamen Pressemitteilung

Es ist schon bemerkenswert, dass alle Gruppen hier gemeinsame Forderungen formuliert haben. Bitte geben Sie dieses Dokument (bzw. diesen Link) und auch den Vorschlag des vhb/hlb zur Organisationsstruktur an Interessierte weiter.

Link zum Vorschlag des vhb/hlb zur Organisationsstruktur

Gespräch des VHB Vorstands mit Wissenschaftsminister Sibler am 14.02.2021

Kurzfristig hat sich Wissenschaftsminister für ein kurzes Gespräch mit dem vhb-Vorstand bereit erklärt, an einem Sonntag um 18 Uhr! Der vhb-Vorstand war vollständig vertreten. Dieses "kurze" Gespräch dauerte dann fast 45 Minuten.

In über 20 Minuten zählte der Minister die aus seiner Sicht zahlreichen Vorteile der neuen Reform auf. Insbesondere betonte er, dass keine Gremien abgeschafft werden, dass alle Bediensteten weiterhin beim Freistaat beschäftigt bleiben, und dass es den Hochschulen frei gestellt wird, ob Sie Körperschaften werden wollen. Wenn nicht, so würden sie in keinster Weise benachteiligt. Er betonte auch, dass die HAWs von dieser Reform besonders profitieren würden.

Unter anderem wurde er auf die vom vhb und hlb geforderte Reduzierung der Lehrleistung auf 12 SWS angesprochen. Hier verwies er auf die zahlreichen neu geschaffenen Stellen im Hochschulbereich. Damit sei eine enorme Flexibilität geschaffen. Es liege jetzt an den Hochschulen, die entsprechenden Instrumente geschickt einzusetzen. 12 SWS sehe er zwar nicht, aber eine indirekte Reduzierung in diese Richtung sei eben wegen der vielen neuen Stellen möglich.

Vorschlag des vhb zur internen Organisationsstruktur bayerischer Hochschulen vom Januar 2021

Herr Staatsminister Sibler möchte mit allen betroffenen Gruppen ins Gespräch kommen. Ideale Voraussetzungen also, um in einen breiten gesellschaftlichen Dialog einzutreten. Als Beitrag des vhb haben wir eine Organisationsform für unsere Hochschulen skizziert, die moderne, partizipative Führungskultur und Organisation mit effektiven Strukturen und Abläufen kombiniert.

So soll die Doppelbefassung von Gremien mit Sachverhalten minimiert werden. Das Prinzip der Subsidiarität mit entsprechender Handlungsfähigkeit und -autonomie wird bis auf die Ebene der Fakultäten, in denen sich Forschungsgruppen, Studiengänge und Transferaktivitäten finden, durchdekliniert. Die Fakultät wird damit zum zentralen Ort der Partizipation nicht nur für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, sondern auch für Studierende und Mittarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Für hochschulweite Belange und insbesondere für die Mittelverteilung wird der Senat zum entscheidenden Gremium, in dem alle Gruppen der Hochschule repräsentiert sind. So können vor dem Hintergrund der vom Ministerium in Aussicht gestellten größeren Autonomie der Hochschulen effizient Entscheidungen getroffen werden.

Es wird eine Professionalisierung des Hochschulrates durch Umgestaltung zu einem effektiven, demokratisch legitimierten Aufsichtsgremium erreicht. Das Einbringen der Expertise seiner externen Mitglieder wird eingefordert; die Scharnierfunktion zu den Belangen der Region geschärft.

Unsere Vorschläge zur Organisationsstruktur haben wir am 11. Januar 2021 an Herrn Staatsminister Sibler gesandt. Der komplette Vorschlag kann hier heruntergeladen werden

Offener Brief an das Ministerium (Dez. 2020)

In einem offenen Brief, initiiert vom vhb, wenden sich Professorinnen und Professoren an das Ministerium. Mittlerweile haben 870 Menschen unseren offenen Brief unterzeichnet. Am 14.12.2020 haben wir diesen per Post an  Herrn Ministerpräsident Dr. Söder, Herrn Staatsminister Sibler und Herrn  Ausschussvorsitzenden Brannekämper gesendet.

„Weihnachts-Sitzung“ der Hochschulsprecher am 11. Dez. 2020

Es ist schon Tradition, dass sich die Hochschulsprecher mit dem Vorstand an der TH Nürnberg treffen. Wegen Corona fand dieses Treffen online statt.

Es war sehr erfreulich, dass viele Hochschulsprecherinnen und -sprecher teilgenommen haben. Das mit Abstand wichtigste Thema war die Hochschulnovellierung. In dieser Sitzung wurden gemeinsame Eckpunkte für das weitere Vorgehen gesetzt.

Online Information zur geplanten Hochschulrechtsreform am 19.11.2020

Der VHB-Vorstand hatte zu einer Online-Informationsveranstaltung zum derzeit geplanten Hochschulrecht eingeladen. Bis zu 280 Kolleginnen und Kollegen hatten teilgenommen. 

Der Foliensatz zu dieser Online-Veranstaltung kann im Mitgliederbereich heruntergeladen werden. Der benötigte Benutzername und das Passwort können beim Hochschulsprecher erfragt werden.

Aktuelle Entwicklung zur Reform des Hochschulgesetzes

Seit 2019 wird im Ministerium von geplanten Änderungen des bayerischen Hochschulgesetzes gesprochen. Aber erst im Frühsommer 2020 gab es erste vage Informationen. Im September 2020 kamen dann konkrete Vorschläge, es folgte eine Anhörung am 14. Oktober 2020 im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst. Der vhb, der die Professorinnen und Professoren an HAWs vertritt, wurde nicht gehört!

In zahlreichen Gesprächen mit unseren Kolleginnen und Kollegen zeigte sich, dass der Gesetzentwurf des Ministeriums an vielen Stellen für uns nicht akzeptabel ist. Mit einem offenen Brief an die Herren Söder, Sibler und Brannekämper haben wir inzwischen reagiert. Ebenso wurde ein Vorschlag zur Organisationsstruktur ausgearbeitet.

Positionspapier des VHB zur Hochschulrechtsnovellierung 2020

Aktuell findet eine Novellierung des Bayerischen Hochschulrechts statt. Der VHB hat dazu Stellung genommen.

Vorstandssitzung am 30. Sept. 2020 im DIZ in Ingolstadt

Zur Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Insbesondere die Anhörung zum Hochschulrecht am 14. Oktober 2020 warf seine Schatten voraus. Daher war es notwendig, sich auch physisch zu treffen, um effektiv ein Positionspapier des VHB zu erarbeiten.

Es gelang uns in mehrstündiger Arbeit einen Grobentwurf vorzulegen, der dann über Video noch vollständig ausgearbeitet wurde. Dieses Positionspapier kann heruntergeladen werden.

Wichtig ist uns auch das Gespräch mit den Gruppensprechern. Wir halten daher derzeit an einer Weihnachtssitzung fest.

Vorstandsklausur am 21. / 22. Juli 2020

Der Vorstand des VHB traf sich vollzählig zu einer Vorstandsklausur am 21. und 22. Juli 2020 in Bernried. Einen großen Rahmen nahm die Mehrbelastung durch Corona ein. Beispielsweise sieht die LUFV vor, dass bei der Erstellung virtueller Vorlesungen einmal ein Faktor 1,5 in der LUFV angerechnet werden kann, maximal 25% von der Gesamtlast. Die Kolleginnen und Kollegen sollten davon Gebrauch machen.

Es war einstimmiger Tenor, dass wir so schnell wie möglich zu Präsenzveranstaltungen zurückkehren müssen. Die eine oder andere digitale Lehre mag dabei durchaus sinnvoll bleiben.

Viele weitere Themen füllten den Zeitrahmen komplett aus:

KW-Stellen, Digitalisierung allgemein, Umbenennung des Verbands, Arbeitsbelastung, 12+1 Kampagne des hlb, Abbau der Bürokratie, Kommunikation mit den Kollegen und Kolleginnen, Kontakt mit Ministerium/Hochschule Bayern/Hochschulausschuss, W3 für Professoren und Professorinnen?, Schaffung von Mitarbeiterstellen, Mehrarbeitsabrechnung, Leistungsbezüge, Vorbereitung der Aspekte, Vorbereitung des Jubiläums (50 Jahre VHB).

Bundesdelegiertenversammlung 16. Mai 2020 (Videokonferenz)

Zu der Bundesdelegiertenversammlung 2020 hatte der Landesverband Hessen eingeladen. Wegen der aktuellen Situation fand diese Versammlung am 16. Mai von 9 Uhr bis 13:30 Uhr per Videokonferenz statt.

Wichtige Ergebnisse: Die 12-1-Kampagne wird, wie vom Präsidium vorgeschlagen, mit verminderter Schlagkraft fortgesetzt. Die Stufe 3 wird erst nach der Corona-Krise eingeleitet. Der Rechtsbeistandsbeitrag wird auf 11 Euro erhöht, in Rechtsfällen wird ein Eigenanteil von 250 Euro eingefordert. Der Haushaltsentwurf wurde mit diesen Änderungen genehmigt. Der Vorstand wurde entlastet.

Delegiertenversammlung am 27. März 2020 als Videokonferenz

Am 27. März betrat der VHB Neuland: Pünktlich um 15 Uhr startete eine Videokonferenz mit mehr als 30 Teilnehmern. Der Bericht des Vorstands, allgemeine Informationen auch zum Umgang mit virtueller Lehre, Kassenbericht, Entlastung des Vorstands und zwei Neuwahlen fanden statt.

Die Powerpointfolien des Vorstands stehen im Mitgliederbereich für die Hochschulsprecher zur Verfügung.

Gewählt wurde die bisherige Referentin Katina Warendorf als weiteres stellvertretendes Mitglied des Vorstand. Jörn Schlingensiepen wurde als Referent gewählt.